Die Konzertreise nach Deutschland war das letzte grosse Highlight in diesem Jahr!
Samstag
Am Samstagmorgen in aller Frühe startete das Jugendblasorchester Luzern seine Reise vom Südpol nach Ulm. Während der vierstündigen Carfahrt wurde bereits viel gelacht, gesungen und geschlafen. In Ulm angekommen, ging es direkt weiter nach Ehingen. Dort spielte das Jugendblasorchester Luzern bereits am selben Tag das erste Gemeinschaftskonzert mit der Jungen Bläserphilharmonie Ulm. Besonders schön war, dass sich die Musikerinnen und Musiker im Anschluss mit dem anderen Orchester austauschen konnten, es entstanden neue Freundschaften. Danach ging es zurück nach Ulm in die Jugendherberge.
Sonntag
Heute fuhr der Car weiter nach Füssen, wo das Jugendblasorchester Luzern seine Unterkunft bezog. Anschliessend ging es weiter nach Marktoberdorf, wo das Kreisblasorchester Ostallgäu das JBL herzlich begrüsste. Nach der Vorprobe ging es zum Abendessen ins Restaurant. Ein grosses Dankeschön an den Förderverein für die Einladung! Danach besuchten wir gestärkt und gut gelaunt das Konzert des Kreisblasorchesters Ostallgäu, ein voller Erfolg.
Im zweiten Teil des Konzerts war das Jugendblasorchester Luzern an der Reihe. Für viele war es das letzte Konzert mit dem JBL, entsprechend emotional wurde der Abend:
„No nie han ech so mösse brüele bim 2. Satz“,
„Ech ha s ganze Konzert Träne i de Auge gha“,
„Zum Glück han ech sones guets Regischtergspändli, ech bi nömm fähig gsi zum witer spelle“,
„S ganze Konzert Hühnerhut gha am Körper.“
Solche Aussagen hörte man nach dem Konzert in den Garderoben. Man spürte, wie stark man als Familie zusammengewachsen ist. Das JBL ist definitiv nicht einfach ein gewöhnliches Jugendblasorchester. Es ist so viel mehr.
Montag
Am Montagmorgen nutzten die Musikantinnen und Musikanten die freie Zeit, um das charmante Städtchen Füssen zu erkunden. Für einige gab es noch sogenanntes „Frühshopping“, bevor es am Mittag wieder Richtung Heimat ging. Die siebenstündige Heimfahrt wurde ganz unterschiedlich genutzt: Einige spielten Spiele, andere schliefen 7 Stunden durch, wieder andere unterhielten sich oder analysierten den Spielstil der Polkas und Märsche, die in Dauerschleife liefen. Zwischen 18:00 und 20:00 Uhr trafen beide Cars wieder im Südpol ein. Es folgte eine herzliche Verabschiedung, mit vielen Tränen.
Mit einem Lächeln blickt das Jugendblasorchester Luzern auf diese Tage zurück. Für viele war es ein unvergessliches Erlebnis, Teil einer solchen Konzerttournee zu sein.
Ein grosses Dankeschön an Sandro Blank, unseren Dirigenten, für das Vertrauen und die Motivation, die er in dieses Orchester gesteckt hat. Ohne ihn wäre es NIEMALS möglich gewesen, zwei so anspruchsvolle Werke zu erarbeiten und auf diesem Niveau aufzuführen. Danke, Sandro!
Ebenso danken wir dem Förderverein, ohne den diese Konzertreise gar nicht möglich gewesen wäre. Ein herzliches Dankeschön geht auch an Christof Estermann und Johanna Bättig für die tolle Organisation und die Orchesterbegleitung während der gesamten Reise.
Fotos der Konzerte sind in der Kategorie Bilder zu finden.
